ONLINE Zwischen Fürsorge und Bevormundung – Adultismus in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

„Weil ich es sage!“, „Das verstehst du noch nicht.“, „Stell dich nicht so an.“

Kinder und Jugendliche erleben in ihrem Alltag immer wieder, dass ihre Meinung und Gefühle weniger Gewicht haben, als die von Erwachsenen. Entscheidungen werden über ihre Köpfe hinweg getroffen, ihre Perspektiven nicht immer ernst genommen oder sogar belächelt. Dieses Phänomen wird als Adultismus bezeichnet – eine oft sehr unbewusste Form der Diskriminierung, die auf dem Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern beruht und mit der wir selbst aufgewachsen sind.

Gerade in pädagogischen Arbeitsfeldern ist es wichtig, sich mit Adultismus auseinanderzusetzen. Ein bewusster Umgang mit diesem Thema hilft dabei Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken, Partizipation auf Augenhöhe zu ermöglichen und eine respektvolle, empowernde Haltung in der Arbeit mit jungen Menschen zu entwickeln ohne die erwachsene Verantwortung und Fürsorgepflicht aus den Augen zu verlieren.

In dieser Weiterbildung setzen wir uns mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was ist Adultismus und wie zeigt er sich auch unbewusst im pädagogischen Alltag?
  • Wie können wir unsere eigene Haltung und Praxis reflektieren, um jungen Menschen mehr Mitsprache zu ermöglichen?
  • Welche Methoden und Ansätze unterstützen eine machtsensible und partizipative Pädagogik?

Die Weiterbildung bietet Impulse zur Reflexion, praxisnahe Beispiele, sowie Raum für Austausch und Fragen. Nutzen Sie den Internationalen Tag der Kinderrechte, um Ihre pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln und dadurch die Ihnen anvertrauten Kinder und/oder Jugendlichen in ihrer Entwicklung weiter zu bestärken.

20.11. 2025 (Internationaler Tag der Kinderrechte), 9:00 – 16:00 Uhr (8UE)

Diese Veranstaltung findet online über die Plattform zoom statt.

Um die Veranstaltung auch online zu einer interaktiven und abwechslungsreichen Lernerfahrung zu machen, setzen wir auf methodische Vielfalt und ausreichend Pausen, damit Sie Energie tanken und so viel wie möglich für sich mitnehmen können.

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, pädagogische Fachkräfte in Kitas, Horten, Schulen, Wohngruppen und anderen Arbeitsfeldern mit Kindern und Jugendlichen

Die Teilnahmegebühr beträgt 150,00 EUR.

Die Anmeldung erfolgt direkt über unsere Homepage. Sie erhalten anschließend entsprechend Ihrer Buchung eine Rechnung. Im Anschluss an das Seminar erhalten Sie per mail die Seminarunterlagen sowie eine Teilnahmebestätigung.

Sollten sich bis zwei Tage vor Seminarbeginn weniger als 6 Teilnehmer*innen angemeldet haben, behalten wir uns vor, das Seminar abzusagen. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren erhalten Sie in diesem Fall zurück.

Da diese Weiterbildung die Qualifikation im Berufsfeld erweitert, wird den Teilnehmer*innen empfohlen, bei ihren Dienststellen entsprechend Anträge auf Fortbildungszeit und Bezuschussung zu beantragen.

Sollten Sie bis drei Wochen vor Seminarbeginn von Ihrem gebuchten Modul zurücktreten, können Sie sich die Teilnahmegebühr für ein anderes Modul gutschreiben lassen. Sollten Sie eine Rückzahlung wünschen, behalten wir eine Aufwandsentschädigung von 50% ein.

Theresa Langlotz, Psychologin (M.Sc.) Schwerpunkt Familienpsychologie, Systemische Beraterin und Therapeutin (SG), Systemische Supervisorin

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